Diagonale
Diagonale
Diagonale
Diagonale
Festival des österreichischen Films
27. März - 1. April 2025, Graz

 

 

Schauspieljury 2025:

Ute Baumhackl
(Chefreporterin Kultur & Gesellschaft, Kleine Zeitung)

Christian Konrad
(Ressortleiter Film, ORF)

Maria Köstlinger
(Schauspielerin)

Johanna Orsini
(Schauspielerin)

Michael Sturminger
(Regisseur)


Diagonale 2025 Eröffnung

Donnerstag, 27. März | 19:30 Uhr
Helmut List Halle, Graz

Mit der Österreichpremiere von Florian Pochlatkos How to Be Normal and the Oddness of the Other World.

Eröffnungssponsorin:
AVL Cultural Foundation

Co-Sponsorin:
Energie Steiermark

 

Bisherige Preisträger:innen

| Großer Diagonale-Schauspielpreis | 2025 |

FÜR VERDIENSTE UM DIE ÖSTERREICHISCHE FILMKULTUR

PREISTRÄGERIN: INGE MAUX

Inge Maux

Inge Maux © Saskia Pavek

Im Rahmen der Festivaleröffnung vergibt die Diagonale am 27. März ’25 zum bereits 18. Mal den Großen Diagonale-Schauspielpreis für Verdienste um die österreichische Filmkultur. Die Auszeichnung geht dieses Jahr an die charismatische Charakterdarstellerin Inge Maux. Die Schauspielerin und Künstlerin wird den Preis, gestaltet Maruša Sagadin, am Eröffnungsabend persönlich in Graz entgegennehmen.

Die Diagonale gratuliert herzlich!

 

JURYSTATEMENT
„Sie ist unverwechselbar. Inge Maux lässt sich auf ihre Rollen mit enormer Hingabe und ohne Zurückhaltung ein. Egal, ob komödiantisch, dramatisch, tragisch: Ihr Spiel hat Textur und Tiefe. Immer stellt sie sich und ihr prismatisches darstellerisches Talent zur Gänze in den Dienst der Sache. So entstehen Figuren, die sprühen. Und so kennt man sie als wandlungsfähige Charakterdarstellerin, die wahrhaftiger nicht sein könnte. Im Laufe ihrer langen Karriere konnte man ihrer Kunst auf Schauspiel- und Musicalbühnen begegnen, in Fernsehfilmen und im Kino, nicht zuletzt in Filmen wie Christian Froschs Murer, Elisabeth Scharangs Jack, Ulrichs Seidls Paradies: Liebe und Rimini. Oft zeichnet sie Schlüsselfiguren der Erzählung und erweist sich dabei als eine der großen Persönlichkeiten des heimischen Films: Sie geht immer auf in dem, was sie spielt, kann überschäumend komisch, im nächsten Moment zutiefst berührend und manchmal auch zum Fürchten sein. Sie kennt keine Eitelkeit und verteidigt ihre Rollen auf eine Weise, die es ganz einfach macht, Wärme und Menschlichkeit in ihren Charakteren zu entdecken. Bei all dem haftet ihr etwas Altersloses an und eine hinreißende kindliche Neugier, die sie, wie alle Großen ihres Fachs, unnachahmlich macht. Die Tiefe, Authentizität und Feinheit, mit der sie alle ihre Rollen ausstattet, hat die Entscheidung leicht gemacht: Einstimmig hat die Jury dafür votiert, für ihre außerordentlichen Verdienste um den österreichischen Film Inge Maux den Großen Schauspielpreis dieser Diagonale zu verleihen.“

 

Inge Maux in Murer als Perl Akin

Inge Maux als Perl Akin in Murer – Anatomie eines Prozesses © Prisma Film

 

BIOGRAPHIE
Inge Maux wurde 1944 in Oberösterreich geboren. Ihr Onkel, der Komponist Richard Maux (1893–1971), erkannte und förderte ihr künstlerisches Talent und überzeugte ihre Eltern davon, sie die Wiener Schauspielschule Krauss besuchen zu lassen. Engagements als Schauspielerin führten Maux an das Kölner Schauspielhaus und das Schauspielhaus Zürich, weitere Rollen in verschiedenen Musicals, u.a. am Theater an der Wien, dem Opernhaus Zürich und dem Raimund Theater folgten. Gastspiele gab sie außerdem u.a. am Residenztheater München, am Theater an der Josefstadt, dem Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg, den Sommerspielen Perchtoldsdorf und am Akademietheater. Von 2010 bis 2014 war Maux Ensemblemitglied des Wiener Volkstheaters. 2024 folgte ihr Debüt am Burgtheater in Thomas Bernhards Stück Heldenplatz unter der Regie von Frank Castorf. Seit 2015 widmet sie sich auch vermehrt der Arbeit vor der Kamera. 2016 war sie beim Österreichischen Filmpreis für ihre Rolle in Jack von Elisabeth Scharang in der Kategorie Beste Nebenrolle nominiert, den Preis entgegen nehmen konnte sie schließlich 2019 für ihre Darstellung der Perl Akin in Christian Froschs Murer – Anatomie eines Prozesses.

Inge Maux lebt im niederösterreichischen Artstetten und arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin und Sängerin weiters als Fotografin und Malerin. Auf der kommenden Diagonale ist sie in È a questo punto che nasce il bisogno di fare storia von Constanze Ruhm zu sehen.

DER PREIS: ein Kunstwerk von Maruša Sagadin
Die Arbeit von Maruša Sagadin (*1978 in Ljubljana, Slowenien) bewegt sich an der Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Raum und bricht mit etablierten Codes für die Betrachtung von Kunstwerken. Mit humoristischen Methoden und Übertreibungen thematisiert sie Sichtbarkeit und unterwandert den gesellschaftlichen Diskurs, der sie umgibt. Die gestalteten Objekte verweisen auf Elemente der Pop- und Subkultur, das Zusammenspiel zwischen Farbe und Form nimmt in ihren Arbeiten die Fäden der Gegenwart auf.

marusa.sagadin.at

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